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Am Anfang steht der Gips. Beim Ansetzen von Gips immer zuerst das Wasser in das Rührgefäß geben. Erst dann den Gips einstreuen und etwas einsumpfen lassen. Sonst bekommt man keine glatte Gipsmasse. Aus dem Gips wird die gewünschte Form modelliert. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Wird der Fels in eine Landschaft integriert, verwendet man als Trägermaterial meist Aluminiumfliegengitter. Nachdem der Gips angezogen hat, wird die Felsstruktur mit verschiedenen Werkzeugen (Stechbeitl, Messer, Schaber...) erzeugt. |
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Anschließend (wenn der Gips gut ausgetrocknet ist) lackiert man
mit einem stark verdünntem (50:50) wasserlöslichem farblosen
Acryllack die gesammte Felsstruktur.
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Im nächsten Schritt wird die Grundfarbe des Felsen aufgetragen. Das ist der hellste Farbton den man am Felsen vorfindet. Ich verwende hierfür weiße Dispersionsfarbe mit Abtönpaste. Um die Verarbeitung zu erleichtern, sollte man etwas Wasser beimengen. Je nach Felsart kann man unterschiedliche Abtönfarben verwenden. |
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Die letzte Farbschicht ist die Lasurfarbe. Wir verwenden auch hierfür weiße Dispersionsfarbe mit Abtönpaste. Je nach Felsenart kann mit Farben wie grau, braun, ocker und rot experimentiert werden. Zu bedenken ist hier aber, dass durch das mischen mit grau, meist ein schmutziger Farbeindruck entsteht. Um die Verarbeitung zu erleichtern, sollte man auch der Lasurfarbe etwas Wasser beimengen. |
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Sofort nach dem Auftragen der Lasurfarbe wird mit einem nassen, leicht ausgedrückten Schwamm die Farbe an den Flächen wieder abgewischt. In den Ritzen und Vertiefungen bleibt die Farbe aber erhalten. Der Schwamm wird dabei immer wieder ausgewaschen. Wenn der Felsen vollständig ausgetrocknet ist, besprüht man die gesamte Oberfläche dünn mit seidenmatten farblosem Akryllack (Bastellack). Dies ergibt einen seidigen, nassen Eindruck des Felsen. |